Sapere aude

Wage es, weise zu sein!

Monat: August 2019

Aix en Provence

Kleine Sightseeingtour

Aix-en-Provence ist eine Reise wert. Wer gerne durch die Straßen bummelt und hier und da immer wieder etwas Neues entdecken möchte, sollte einen Trip in diese schöne Stadt wagen.

Die Stadt ist durchzogen von kleinen Gassen und Straßen, mit vielen Cafés und Restaurationen, die zum Verweilen einladen. 

Die Kathedrale Saint Sauveur ist besonders sehenswert.

Kathedrale Aix-en-Provence

Die Kathedrale im August 2019 von Aix-en-Provence / (c) C.Kurz-Held

Von Außen macht sie vielleicht nicht viel her, aber von innen hat sie einen ganz besonderen Charme. Wirklich unvergleichbar. Für mich hat allein der Besuch dieses Gebäudes den Besuch der Stadt besonders lohnenswert gemacht.

back to start…

Notre Dame

Notre Dame de la Garde, Marseille

Notre Dame gibt es nicht nur in Paris, sondern auch in Marseille. Hoch auf der höchsten Erhebung mitten in der Stadt hat man von Notre Dame aus einen herrlichen Überblick über Marseille. 

Blick über Marseille

Blick vom unteren Teil der Notre Dame über Marseille / August 2019 / (c) C.Kurz-Held

Mit dem Auto dort hochzufahren bedeutet doch etwas Geschick zu beweisen: die Straße ist sehr steil und hat ein paar sehr enge Kehren. Ausgerechnet da musste ich dann mit einem etwas untermotorisierten kleinen Fiat 500 rauffahren, der nur eine Schaltung hatte – die Automatik habe ich da sehr vermisst. 

Im ersten Gang ging es dann nach ganz oben. Erstaunlicher Weise gibt es Parkplätze direkt an der Kirche, im wahrsten Sinne des Wortes direkt vor der Tür.

Blick auf Marseille II

Wolkenverhangener Blick auf Marseille / August 2019 / (c) C.Kurz-Held

Und direkt heißt hier direkt. Dass man nicht direkt in die Basilika fahren konnte war eigentlich beinahe unverständlich. 

Allein des Ausblickes wegen lohnt sich die Fahrt. Wenn es weniger diesig und etwas klarer gewesen wäre, wäre der Ausblick noch beeindruckender gewesen. 

Auch der innere Teil der Basilika ist sehenswert, wenn auch die Kirche sehr modern ist, stammt sie doch aus der Zeit des 19. Jahrhunderts.

to be continued… 

La Ciotat

Ausflug zum Strand La Ciotat

Der Nachmittag wurde dann am Strand in dem kleinen Örtchen La Ciotat verbracht. Eigentlich gibt es hier mehrere Strände, die „baulich“ voneinander getrennt sind. Und eigentlich sind diese recht unspektakulär. Alles in allem jedoch recht gepflegt.

Strand II - La Ciotat

Blick auf den Strand La Ciotat im August 2019 / (c) C.Kurz-Held

Wie an jedem Strand mehr oder minder üblich viele Restaurants und Büdchen, die größten Teils zu diesem Zeitpunkt geschlossen waren. Die Hauptsaison hat man wohl verpasst. 

Da der Hunger einen ja irgendwann zu diesen Restaurants hintreibt fiel einem sehr schnell auf,

Strand La Ciotat

Strand La Ciotat im August 2019 / (c) C.Kurz-Held

dass die Franzosen hier scheinbar Pizza vergöttern. So viele Pizza-Läden konnte es doch gar nicht geben. Aber die gab es da. 

Besonders abschreckend waren dann die Preise. Ich hätte mir nie gedacht, dass eine einfache Pizza Margherita mehr als 15 €uro kosten kann. 

Auch das Ausweichen auf Alternativen war nicht einfach, denn entweder gab es keine sinnvollen oder aber für Fritten mit Burger hätten ebenfalls fast 15 €uro aufgerufen werden müssen. Und etwas trinken will man ja auch noch.

Also ab zur Selbstverpflegung. Das geht auch.

to be continued…

Auriol

Das kleine Örtchen Auriol

Nach dem Aufstehen, was heute etwas später als gewöhnlich war, gab es erstmal ein – sagen wir – französisches Frühstück in unserem Hotel in Auriol. Gewöhnungsbedürftig für meinen Fall, da es eher süß als herzhaft war. Tässchen Kaffee, etwas Milch, Marmelade und Butter, dazu Croissant und ein Milchbrötchen. Fertig. Nicht gerade das, was der Münsterländer bzw. Westfale sich unter Frühstück vorstellt, der Bauch war jedenfalls voll.

Nach der ersten Runde in Auriol, die man natürlich zu Fuß erledigt, konnte man sich einen ersten Eindruck der Gegend verschaffen und es erst Mal wirken lassen – die Temperaturen mit etwas über 30 Grad schlauchen dann doch etwas. Nichtsdestotrotz musste ja erstmal etwas zu trinken eingekauft werden, so dass man für unterwegs gut gewappnet ist. 

Dafür ging es dann ins Casino – ein Supermarkt und keine Spielhölle. Hier fiel dann sehr schnell ins Auge, dass die Lebensmittel doch gut ein Drittel teurer sind als zu Hause. Aber was zu trinken braucht man bei der Hitze. 

Gut gewappnet für den Nachmittag ging es dann erstmal zurück ins Hotel – eine kleine Verschnaufpause einlegen, bevor es dann weiter geht…

to be continued … 

Marseille

Wenn einer eine Reise tut …

… dann hat er viel zu erzählen, so sagt man. Zur Abwechslung will ich heute mal einen kleinen Bericht zum Örtchen Marseille hierzu bringen.

Angefangen hatte alles mit einer Einladung vor ein paar Monaten. Es ist erstmal ein komisches Gefühl eine Einladung zu einer Hochzeit in Frankreich, genauer gesagt Marseille, zu erhalten. Man macht sich da schon so seine Gedanken, „ob das denn sein muss“ und „was das alles kostet“ und so weiter. Dennoch: rasch wurde gebucht – über Expedia. Flug, Hotel und Leihwagen – alles in allem zu einem recht guten Preis. 

Das denkt man am Anfang. Dass man dann das Gepäck nachbuchen muss fällt einem erst – natürlich – hinterher auf. Aber was soll‘s. Auch gebucht. 

Die Anreise war dann unspektakulär, bis auf den Umstand, dass ich zuerst das richtige Parkhaus in Düsseldorf am Flughafen finden mussten. Gut ausgeschildert war es nicht, trotz Wegbeschreibung.

Ok, Parkplatz war gebucht, ins Parkhaus endlich eingefahren und was funktionierte nicht? Die Kreditkarte war für die Einfahrt nicht lesbar. Also den Hilfeknopf gedrückt und nach ein paar Worten konnte ich endlich einfahren.

Der Flug war dann unspektakulär.

Flügel eines Flugzeuges

(C) C.Kurz-Held

Interessant wurde es dann erst als der Leihwagen abgeholt werden musste. Expedia hat hierfür Goldcar gebucht. Ob das so eine gute Wahl war, wird sich noch herausstellen. Ein Fiat 500 ist es geworden. Fährt sich ganz niedlich der Kleine. Aber dazu zu einem anderen Zeitpunkt mehr.

Nach einem Besuch bei Freunden war dann das Hotel dran. Glücklicher Weise brauchte ich mich nicht um den Schlüssel zu kümmern, der war schon besorgt worden. Zu später Stunde galt es dann nur den Weg zum Hotel zu finden. Aber auch hier gab es Hilfestellung. 

Im Hotel Restaurant Le Commerce angekommen stellte man doch fest: recht rustikal alles. Doch auch dazu an anderer Stelle mehr.

Ein paar Tage Frankreich und Marseille liegen noch vor uns. Mal sehen, was so alles passiert.

To be continued…

 

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